Camping hat sich weltweit zu einer beliebten Art des Reisens entwickelt. Es ist günstig und bringt in urbanen Gegenden ansässigen Menschen die Natur näher, der sie sich oft schon längst entwöhnt haben. Die frische Luft ist gesund, ebenso wie die Ruhe und die Einsamkeit, die über einen kurzen Zeitraum einen heilenden Effekt haben kann. Doch campen die meisten Menschen im Sommer. Das ist nicht so sinnvoll, wie es auf den ersten Blick scheint. Natürlich sind laue Sommernächte wunderschön und oft sind Außentemperaturen nachts auch im Hochsommer recht kalt, zumindest, wenn man in der nördlichen Hemisphäre unterwegs ist. Doch wie sieht es im Winter aus, lohnt es sich nicht auch dann, einen Campingurlaub zu starten?

Kühle, klare Luft

Im Sommer sind Ferien, und vor allem, wenn man sich dem Trend des Campens in Deutschland anschließt, wird man auf seiner Reise oftmals unangenehm überrascht. Der See, den man sich idyllisch und abgeschieden vorgestellt hat, ist vollgepackt mit Wohnmobilen und von Horden kleiner Kinder bevölkert. Es ist laut, das eigene Zelt wird überrannt, und an ruhige Stunden ist nicht mehr zu denken. Schon die Fahrt in überfüllten Regionalzügen oder auf verstopften Autobahnen kann zum nervlichen Totalausfall führen. Also warum nicht einfach mal im Februar losfahren, wenn die meisten Menschen gerade noch im Arbeitstrott sind und die Preise für Zeltplätze in den Keller gehen?

Die richtige Ausrüstung

Angenommen, man campt in einem eher nördlich gelegenen Land wie England, Deutschland oder Polen, dann muss man sich auf Temperaturen um den Gefrierpunkt einstellen. Doch das ist kein Problem, immerhin geht man bei solchen Temperaturen auch aus dem Haus und macht seine Erledigungen genau wie im Sommer. Wichtig ist zuerst die richtige Kleidung. Stiefel oder Sicherheitsschuhe halten die Füße warm, beispielsweise stabile Tamaris Schuhe für den Winter sind ein Garant für ein angenehmes Tragegefühl und Kälteschutz in einem. Neben einer Winterjacke sollte man noch eine zweite Lage haben, einen dicken Pullover oder zumindest einen robusten Windbrecher – es lohnt sich! Für sein Zelt sollte man keine extra Elektroheizung oder Ähnliches kaufen – Kerzen dürfen in dem kleinen Innenraum unter gar keinen Umständen angezündet werden! Viel eher sollte man bewährte Produkte nehmen, einen besonders dicken Schlafsack, zwei Thermoisomatten und Thermowäsche, wie auch Tücher und Mützen, mit denen das Gesicht abgedeckt werden kann.

Liegt Schnee vor dem Zelt? Kein Problem, allerdings sollte eine kleine Schneemauer gebildet werden, mit der das Zelt vor Wind geschützt wird. Auch Feuer sollte im großen Stil vorbereitet und in erreichbarer Nähe zum Zelt entzündet werden. Schnee als Frischwasser aufzukochen und für Tee, Kaffee und die abendliche Suppe zu verwenden, ist unerlässlich.

Kalte, warme Natur

So entsteht genau die Romantik, die man mit dem Wintercamping verbindet. Man genießt die Ruhe, den stillen und langsamen Winter, in dem die Natur langsam wieder zum Leben erwacht.