Was für die Kälte gilt, gilt vice versa auch für die Hitze. Extreme Hitze belastet vor allem den menschlichen Organismus. Dabei hängt die Belastung auch von der relativen Luftfeuchtigkeit ab. Feuchte heiße Luft wird als unangenehmer empfunden als trockene heiße Luft.

Überleben in der Hitze

Bereits Temperaturen von 37 Grad Celsius senken die Leistungsfähigkeit des Körpers deutlich und auch das Gehirn ist davon betroffen. Wind, der 37 Grad hat, kühlt den Körper nicht mehr, da diese Temperatur auch der Körpertemperatur entspricht. Um sich vor Hitze zu schützen, fördert der Organismus zuerst die Durchblutung der Haut. Dadurch wird Hitze schneller an die Umgebung abgegeben. Dieser Prozess zieht das Blut jedoch von den inneren Organen ab, welche dadurch enorm belastet werden. Außerdem produziert der menschliche Körper bei Hitzeeinwirkung vermehrt Schweiß. Dies führt zu einem Wasserverlust. Deshalb sollte man bei Hitze auch mehr trinken als üblich. Wer schwitzt, sollte also umso mehr Wasser zu sich nehmen, um den Flüssigkeitshaushalt im Körper aufrecht zu erhalten. Ist man beim Aufenthalt im Freien gezwungen, den Körper zu belasten, so sollte man dies relativ sparsam tun. Lange Fußmärsche sollten daher eher in den frühen Morgenstunden und in den Abendstunden unternommen werden.