Wer in der freien Wildnis übernachten will oder sich über einen längeren Zeitraum in der Natur aufhält, hat vor allem mit zwei Dingen zu kämpfen. Kälte und Hitze. Sich vor Kälte zu schützen, ist in erster Linie eine Technik des Energiemanagements.

Überleben in der Kälte

Wer extremer Kälte ausgesetzt ist, sollte sich durch die richtige Kleidung schützen. Doch eine Gefahr lauert nicht nur durch die tatsächlich niedrigen Temperaturen, sondern auch durch die gefühlte Kälte. Starker Wind oder gar Sturm können die Kälte noch unerträglicher und in manchen Fällen sogar gefährlich machen. Bei leichtem Wind fühlen sich – 10 Grad bereits wie – 20 Grad an. Diesen Effekt nennt man Windchill oder Windkühlung. Wer bei diesen Bedingungen im Freien übernachten will, sollte sein Biwak oder sein Zelt, wenn möglich, eingraben. Das schützt vor der Windeinwirkung. Auch eine mit Schnee gebaute Wand hält jeden Windstoß ab.

Bei der Kleidung sollte man auf eine Zwiebelschichtung achten. Wolle sollte dabei auf der Haut getragen werden, und Daunen fungieren als Außenschicht. Ein guter Schlafsack ist bei tiefen Temperaturen natürlich am besten geeignet. Daunen haben sich nach Meinung vieler Extremsportler als bester Kälteschutz erwiesen. Sie halten die Kälte am effizientesten ab.